SAP BusinessOne
Die CAP Schnitstelle zu SAP BusinessOne wurde von der ABi selbst entwickelt. Daher können Sie sich auf den gewohnten Standard der ABi verlassen.

 

 

Die Abweichungen / Variationen der kundenspezifischen Produktvarianten von den Standardprodukten lassen sich mit Produktmerkmalen beschreiben und mit der „CAP-Suite Wissensbasis“, bestehend aus Regeln, Berechnungsformeln, Algorithmen und Tabellen bearbeiten.

 

Die Ergebnisse sind:

  •  Angebotspreise

  •  Komplette Angebotstexte

  •  Stücklisten und Arbeitspläne

  •  Automatisch angelegte / gepflegte Stammdaten und Auftragsdaten

  •  Automatisch erzeugte Zeichnungen

  •  Fehlerfreie Daten

Mit einer konsequenten Nutzung von CAP-Suite wird die zeitaufwendige Auftragsabwicklung von Sonderausführungen auf die wirkliche Einzelfertigung reduziert und die Varianten zu Standardprodukten genauso schnell und rationell abgewickelt wie reine Standardprodukte.

  1. Definition eines einfachen Variantenprodukts und Ermittlung des Verkaufspreises

Anlegen eines neuen SBO (SAP Business One)-Auftrags (oder Angebots)

In der Auftragsposition wird ein „konfigurierbarer“ Artikel eingetragen (hier Artikelnr. „ACap001“.

Zu einem „konfigurierbaren“ Artikel müssen Merkmale erfasst werden. Die Erfassung der Merkmale wird durch den „Konfigurieren“–Button aktiviert.

Es wird in die Erfassung der Produktmerkmale der Position verzweigt,
 in der aktuell der Cursor steht.

Bei der Ersterfassung können die Konfigurationsdaten (Merkmale, Grafiken usw.) mit Defaultwerten vorbelegt werden.

Durch die produktspezifische „Konfigurationslogik“ werden alle Eingaben sofort auf Plausibilität überprüft.

Fehleingaben werden deutlich durch Hinweistexte, Feldmarkierungen und Ampelsteuerung angezeigt.

Es ist keine redundante Datenhaltung erforderlich, da die Konfigurationslogik direkt auf alle SBO-Daten zugreifen kann.

           

Nach vollständiger Erfassung der Produktmerkmale wird (in diesem Beispiel) der Verkaufspreis errechnet und automatisch eine CAD-Zeichnung erstellt.

Die Maskengestaltung für die Merkmalserfassung erfolgt frei nach den Anforderungen des jeweiligen Produkts.

In diesem einfachen Demobeispiel reicht dafür eine „Seite“ (Merkmalsblatt) aus – wenn mehr Merkmale eingegeben werden müssen, um das Produkt zu definieren, stehen weitere „Seiten“ zur Verfügung.

Mit Abschluss der Merkmalserfassung wird in den SBO-Auftrag zurück verzweigt und die automatisch ermittelten Daten im SBO-Auftrag aktualisiert.

            In diesem Beispiel sind dies der Verkaufspreis und die Artikelbezeichnung.

Grundsätzlich können alle Daten der Auftragsposition von CAP-Suite ermittelt und aktualisiert werden, sofern dies den Plausibilitäten der SBO-Auftragserfassung entspricht.

            Schemadarstellung:

  1. Erzeugen eines Verkaufsartikels und einer Verkaufsstückliste

Ausgangspunkt ist wie bei Abschnitt 1. die Auftragsposition in SBO

Durch Aktivieren des „Konfigurieren“-Button erhält man wieder die Seite mit den Produktmerkmalen.

Hier steht eine Funktion zur Generierung von Stücklisten und Arbeitsplänen (bzw. Ressourcenlisten) zur Verfügung.

Die Generierung der Stücklisten und Arbeitspläne erfolgt nach den Regeln der in CAP-Suite hinterlegten Fertigungslogik. Diese wird produktspezifisch aufgebaut, und kann (wie die Konfigurationslogik) auf alle in SBO hinterlegten Daten zugreifen.

Mit Abschluss der Generierung wird in SBO automatisch ein neuer Verkaufsartikel (hier „K100-0“) mit zugehöriger Stückliste angelegt und in der Auftragsposition aktualisiert.

Die Stückliste kann wahlweise als reine „Verkaufsstückliste“ oder als „Produktionsstückliste“ erzeugt werden.

Schemadarstellung:

Auf Anfrage erhalten Sie gerne ausführlichere Informationen sowie Produktdemonstrationen bzw. Workshops.

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